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Rucksack richtig packen: So verteilst du das Gewicht optimal für deine Tour.

Rucksack richtig packen: So verteilst du das Gewicht optimal für deine Tour.

Egal ob du mit einem Rucksack von Deuter, Ortovox, Osprey oder Salewa unterwegs bist: Selbst das hochwertigste Tragesystem drückt, wenn die Ausrüstung im Inneren falsch verteilt ist. Schweres Gepäck an der falschen Stelle zieht deinen Körperschwerpunkt nach hinten – du musst ständig mit der Rückenmuskulatur gegensteuern, was auf Tour unnötig Kraft kostet.

Mit der richtigen Packordnung bleibt dein Rucksack nah am Körper und du sparst spürbar Energie. Hier erfährst du, wie du die verschiedenen Pack-Zonen optimal nutzt.

Die 4 Pack-Zonen im Rucksack

1. Das Bodenfach (Unten): Leicht & Voluminös

Ganz nach unten gehören leichte, aber großvolumige Gegenstände, die du erst am Zielort benötigst. Dazu zählen beispielsweise dein Schlafsack, die daunen- oder kunstfaserisolierte Jacke und Ersatzbekleidung.

2. Das Hauptfach (Rückenmitte): Das schwere Gepäck

Die schwersten Gegenstände (z. B. Proviant, Gaskocher, Trinkblase, Zelt oder Werkzeug) gehören nah an den Rücken auf Schulterhöhe. Je näher der Schwerpunkt deiner Last an deinem eigenen Schwerpunkt liegt, desto weniger zieht der Rucksack nach hinten.

3. Das äußere Hauptfach: Mittelschwere Ausrüstung

Rund um das schwere Gepäck herum werden mittelschwere Dinge verstaut – zum Beispiel deine Hardshell-Regenjacke, isolierende Zwischenschichten oder das Ortovox Erste-Hilfe-Set. Sie stabilisieren die schweren Sachen im Zentrum.

4. Das Deckelfach (Oben): Schnell griffbereiter Kleinkram

In das Deckelfach gehören wichtige Kleinigkeiten, die du während der Tour schnell zur Hand haben musst: Sonnenbrille, Wanderkarte, Smartphone, Taschenmesser, Sonnenschutz, Stirnlampe und Energie-Riegel.

Die Gelände-Regel: Schwerpunkte richtig anpassen

⚠️ Je nach Gelände unterscheidet sich der ideale Schwerpunkt:
  • Ebene & einfache Wanderwege: Packe das schwere Gepäck auf Schulterhöhe. Das ermöglicht eine aufrechte, natürliche Körperhaltung.
  • Steiles Gelände, Klettersteige & alpine Trails: Packe das schwere Gepäck etwas weiter nach unten (auf Hüfthöhe). Das senkt deinen Gesamtschwerpunkt und sorgt für deutlich mehr Stabilität und Balance im Fels.

3 praktische Profi-Tipps für die Vorbereitung

  1. Nichts außen am Rucksack baumeln lassen: Befestige Ausrüstung nach Möglichkeit im Rucksack. Außen angebrachte Gegenstände bringen den Rucksack ins Schwanken und können an Ästen oder Felsen hängenbleiben.
  2. Kompressionsriemen nutzen: Ziehe nach dem Packen alle seitlichen Kompressionsriemen stramm an. Das verhindert, dass der Inhalt beim Gehen verrutscht.
  3. Das passende Modell wählen: Egal ob die durchdachten Aircontact-Systeme von Deuter, die extrem leichten Trekking-Modelle von Osprey, die robusten Alpin-Rucksäcke von Ortovox oder die ergonomischen Passformen von Salewa – wähle die Rucksackgröße immer passend zu deiner Tour.

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